Flucht vor der Familie 2.0? Schämt Euch! Bitte recht freundlich zu Senioren im Netz.

Manchmal habe ich den Eindruck, als ob die jungen Leute das Internet lieber für sich allein behalten wollen. Die Nachricht über die vermehrte Anwesenheit von US- Senioren auf Facebook wird bei uns mit den Worten stürmen, entern und erobern beschrieben und löst anscheinend Fluchtreflexe der Jüngeren aus. Senioren sind doch keine Kampftruppe. Ich hätte lieber gelesen: Schön, dass Ihr auch da seid.

Familie

Über Mamas Peinlichkeiten auf WhatsApp und Papas Probleme am PC wird im Netz genüsslich gefeixt. Aber wehe, wir würden erzählen, wie das Kinderzimmer eine Zeitlang mit Postern der Backstreet Boys aus der Bravo zugepflastert war oder wie vor Feten stundenlang im Spiegel coole Grimassen geübt wurden.

Es reicht es nicht aus, von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Maßnahmen zur Steigerung der Digitalkompetenz in Deutschland zu fordern oder ein paar Senioren-Technik-Botschafter durch die Lande zu schicken. Schön wäre bei jüngeren Onlinern auch eine freundlichere Willkommenskultur, wenn Ältere auf Entdeckungsreise ins Internet gehen.

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Familie 2.0 und die hohe Kunst des liebevollen Trollens.

Es ist nicht selbstverständlich, dass Kinder mit ihren Eltern im Social Web vernetzt sind. Und selbstverständlich ist ein respektvoller Umgang wichtig, damit man nicht geblockt wird. Andererseits ist es selbstverständlich viel lustiger, mal ein bisschen hin- und herzulästern. Respektvoll, natürlich. Ein Beispiel für die hohe Kunst des liebevollen Trollens in der Familie 2.0 hier zum Nachlesen.

   

 

   

 

 

         

 

   

 

 

 

Zum Cross-Interview zwischen mir und Carline Mohr: 
Familienleben 2.0: Nicht halb so anstrengend wie im echten Leben.