Mit meiner ersten Video-App trete ich gern ins vertikale Fettnäpfchen

Videopuristen sind ja Spielverderber. Aber mir als Silvernerd ist es vorerst herzlich egal, ob das vertikale Format eine ästhetische Katastrophe ist. Mit der neuen Video-App Vine von Twitter kann selbst ich ein Mikrofilmchen drehen, obwohl ich so etwas noch nie vorher gemacht habe. Doch, doch: Aus mir und Vine kann was werden.

Die App bietet eine unkomplizierte Möglichkeit, auch im Blog bewegte Bilder statt Worte sprechen zu lassen. In aller Kürze lässt sich ein Lebensgefühl einfangen oder eine kleine Geschichte erzählen, Wissenswertes anschaulich verpacken oder beispielsweise alten Fotoalben ein bisschen Leben einhauchen.

Sechs Sekunden sind dabei für einen Neueinsteiger überraschend viel Zeit und eine Einladung, sich Mühe zu geben. Es macht Spaß, damit zu spielen, und es so schön, dass man für Netzkram mal keine Fortbildung, keinen Webmaster und keinen Informatiknerd braucht!

 

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Wer soll das alles lesen? Ich. Meine Liebeserklärung an Twitter

Ich habe es befürchtet. Twitter ist zwar eine Plattform für Kurznachrichten, aber schwuppdiwupp sind bis zu zwei Stunden darin verbracht. Pro Tag. Das geht jetzt fast ein Jahr so. Aber ich bereue nichts.

Ich habe auf Twitter im vorigen Jahr 16 Möbeltiere erfunden, 15 Nerdsportarten und 13 falsche Sprichworte. Aber abgesehen von Wortspielereien mit Sardinenstangen, Shitstormgliding und einer Mohrenfrau, die ihr Schuldigkeit vertan hat, nutze ich Twitter meistens ernsthaft.

Quelle: https://twitter.com/IlseMohr/status/296309837480984576

Inzwischen folge ich rund 300 schlauen und witzigen Leuten, ich lese aktuelle Nachrichten und nützliche Links, ich erfreue mich schöngeistiger Twitteratur und anregender Bilder, ich schließe neue Bekanntschaften und lerne jeden Tag etwas dazu.

Quelle: https://twitter.com/IlseMohr/status/269411154789560320

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