Nerds, wie sie nicht im Buche stehen

Erfreulicherweise bringen Sprachwissenschaftler zurzeit Licht ins Dunkel von internetlastigen Anglizismen, die zwar vielfach benutzt werden, aber nicht zwangsläufig eindeutig sind. Ich hoffe, dass ihre Recherchen über Nerds eine freundlichere Beschreibung für diese Spezies ergeben, die im Duden als „sozial isolierter Computerfan“ herumgeistert. Die Nerds, die ich kenne, lassen mich jedenfalls mitspielen und zwinkern nicht nur sich selbst belustigt zu.

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Wer soll das alles lesen? Ich. Meine Liebeserklärung an Twitter

Ich habe es befürchtet. Twitter ist zwar eine Plattform für Kurznachrichten, aber schwuppdiwupp sind bis zu zwei Stunden darin verbracht. Pro Tag. Das geht jetzt fast ein Jahr so. Aber ich bereue nichts.

Ich habe auf Twitter im vorigen Jahr 16 Möbeltiere erfunden, 15 Nerdsportarten und 13 falsche Sprichworte. Aber abgesehen von Wortspielereien mit Sardinenstangen, Shitstormgliding und einer Mohrenfrau, die ihr Schuldigkeit vertan hat, nutze ich Twitter meistens ernsthaft.

Quelle: https://twitter.com/IlseMohr/status/296309837480984576

Inzwischen folge ich rund 300 schlauen und witzigen Leuten, ich lese aktuelle Nachrichten und nützliche Links, ich erfreue mich schöngeistiger Twitteratur und anregender Bilder, ich schließe neue Bekanntschaften und lerne jeden Tag etwas dazu.

Quelle: https://twitter.com/IlseMohr/status/269411154789560320

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Silvernerd. Definition.

Hervorgehoben

Silvernerds sind durchgeknallte ü50er, die keine Lust haben, Babysöckchen für nicht vorhandene Enkel zu stricken und stattdessen plötzlich anfangen zu twittern und zu bloggen. Sie fühlen sich zu jung, um den Anschluss an die Welt zu verlieren, die sich im Internet experimentierfreudig vernetzt.

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