Twitter bietet Journalisten eine Extraportion Recherchesahne.

Na, auch reingefallen? Rappzapp verbreiten sich im Netz zweifelhafte Fotos, Fakemeldungen oder heißer Scheiß. Wer als Journalist nicht unversehens in die virale Jauchegrube fallen will, profitiert vom journalistischen Recherchenetzwerk auf Twitter. Meist dauert es nicht lange, bis ein Kollege einfach seinen Job macht: nachfragen, verfizieren, richtigstellen. Twitter bietet Journalisten eine Extraportion Recherchesahne.

Papageienfedern

Twitter für den kollegialen Austausch unter Journalisten

Was steckt dahinter? Woher kommt das Bild? Stimmt die Geschichte überhaupt? Auf Twitter tauschen sich Journalisten über die Zuverlässigkeit von Quellen aus und teilen bereitwillig die Ergebnisse ihrer Nachforschungen. Da wird rasch ein Foto als Fake enttarnt, eine offizielle Stellungnahme eingeholt oder eine Korrektur verbreitet. Man unterstützt sich gegenseitig bei der Suche nach Links, der Lösung von Toolproblemen oder gewährt Einblicke in aktuelle Vorgänge des Social-Media-Alltags in Redaktionen.

Der kollegiale Austausch ist einer der vielen Gründe, warum Journalisten Twitter nutzen sollten. Die Frage stellt aktuell Sebastian Brinkmann von Journalistentools.de unter dem Hashtag #twitterjournalist auf Twitter. Weiterlesen

Brechweinstein für das Blog. Mit eigenen Bildern aus der Fotofalle.

Das Verwenden fremder Fotos kann sehr kompliziert sein. Ein Bild versehentlich oder unbedacht für eine nicht freigegebene Nutzung eingesetzt? Zack. Urheberrrechtsverstoß. Abmahnung. Oder Schadenersatzforderung. Udo Stiehl ist vor Kurzem in die Fotofalle gestolpert und hat Lehrgeld gezahlt. Das beanstandete Motivbild aus dem Fundus von Pixelio, das beim Posten auch als Vorschaubild bei Facebook erschien, hat er in seinem Nachrichtengiftschrank einstweilen durch eine traurige Medikamentensammlung ersetzt. Geht das nicht schöner, habe ich mich gefragt und zum Verschenken aus Bloggersolidarität für ein Foto mal wieder meinen Hausstand auf den Kopf gestellt.

Tartar. stibiat. - Brechweinstein

Tartar. stibiat. – Brechweinstein

Weiterlesen

Kompakt leiden und lernen für Social Media. Vom Charme einer Weiterbildung in Gemeinschaft.

Dieser Kompaktlehrgang war eine harte Nuss. Zwei Wochen am Stück Lernstoff aufnehmen und sich gleichzeitig auf die Prüfung für das Zertifikat Social Media Manager (IHK) vorbereiten. Diese Angebotsform der Business Academy Ruhr für das BildungsCentrum IHK Mittleres Ruhrgebiet hat ihre Vor- und Nachteile, aber einen entscheidenden Pluspunkt: Wir haben in steter persönlicher Gemeinschaft und auch voneinander viel gelernt. Und hey, we made it.

Abschlussfoto Weiterbildung Social Media Manager 28.02.2014

Foto: Alexander Völkel

Weiterlesen

#VineWalkDE Mit der Vine-App in Gemeinschaft spielen, lernen und frieren.

Man nehme eine gute Handvoll Smartphoneverrückte, die Vine-App und das Kölner Rheinufer. Und schon werden auch an einem kalten Dezembertag ein paar neue Kürzestvideokünstler geboren. „Wie hast Du das gemacht?“ – „Stell Dich doch mal da rüber!“ – „Und jetzt alle hier am Stativ vorbeilaufen.“ Ein Riesenspaß, die Videoapp von Twitter in Gemeinschaft auszuprobieren. Bei einem #VineWalk halt.

Dinge mit Gesicht und Ohren

Fundstück am Rheinufer: Dinge mit Gesicht UND Ohren.

Die Idee dazu stammt von Nicole Hundertmark, die von Anfang an von der neuen App begeistert war. Sie berichtet darüber regelmäßig in ihrem Blog Gastronomie im Netz und hielt beim jüngsten Barcamp Düsseldorf zwei Sessions über den Umgang mit diesem Videotool. Und dabei entstand die Idee: „Bei einem Walk in netter Runde schöne, lustige, kreative und vielleicht auch ein paar verrückte Vines aufnehmen.“

Die Folge: Ein Tumblr-Blog, ein Twitter-Account und das Profil VineWalk bei Vine. Bereits zwei Wochen nach dem Barcamp Düsseldorf lud Nicole Hundertmark zum 1. VineWalk ein, am 27. Oktober 2013 in der Wahner Heide. Der 2. VineWalk folgte nun am 14. Dezember 2013 am Kölner Rheinufer. Eine ganz zauberhafte Idee auch für Anfänger. Denn die App hat inzwischen jede Menge Updates und Zusatzfunktionen bekommen, mit der man die maximal sechssekündige Videoaufnahme kreativ bearbeiten kann. Weiterlesen