#VineWalkDE: Storytelling mit Vine, Wasserbomben und Mülltonnen

Eine Handvoll Inspiration, ein paar Requisiten und muntere Models – mehr braucht es nicht für buchstäblich bewegtes Storytelling in sechs Sekunden. Wie sich die knappe Zeitspanne mit Twitters Kurzvideo-App Vine kreativ füllen lässt, hat der sechste #VineWalkDE gezeigt. Bei Temperaturen über 30 Grad boten sich Spielereien mit Wasserbomben an, aber auch eine langweilige Mülltonne entfaltete Dramapotential.

Wasserbombenduschanlage im Park vor dem Poppelsdorfer Schloss in Bonn.

Wasserbombenduschanlage im Park vor dem Poppelsdorfer Schloss in Bonn.

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Verwaiste Accounts: Twitters Kurzvideo-App Vine wird von deutschen Redaktionen wenig genutzt.

Seltsam: Redaktionen und Journalisten, die die Kunst und Krux der Kürze von Text- und Bildnachrichten auf Twitter meistern, machen um Twitters App und Netzwerk für Minivideos Vine in Deutschland noch einen recht großen Bogen. So viele tote Accounts, so traurig.

Seit dem Start der Plattform Anfang 2013 haben sich dort zwar etliche Redaktionen und Journalisten angemeldet und ihren Namen gesichert; aber die Nutzung hält sich in Grenzen.

Still ruhen die Accounts

0 Posts haben bis heute die Accounts der Sueddeutschen Zeitung, der BILD und der Stuttgarter Zeitung ihren erwartungsvollen Followern geliefert. Auf den Accounts von Zeit Online, Spiegel Online und ZDF heute ist es bei einem einzigen Vine geblieben, und nicht einmal eine Handvoll Beiträge haben die Frankfurter Rundschau, der Kölner Stadt-Anzeiger und die Rhein-Lahn-Zeitung geschafft. Selbst bei der experimentierfreudigen Rhein-Zeitung und der Berliner Morgenpost ist wieder Stille eingekehrt. Weiterlesen

Mit dem Second Screen ist Fußball nur halb so langweilig.

Fußballtechnisch gesehen halte ich lieber den Mund. Davon verstehe ich weniger als all die Bundestrainer in meiner Twitter-Timeline zusammen. Aber am Rande ein bisschen mitspielen, geht mit dem Second Screen ganz prima. Und wird von Tech-Nerds sogar empfohlen.

„Tatort und Fußball machen mehr Spaß“ führt Stephan Dörner heute im Techblog des Wall Street Journal als einen der fünf Gründe an, warum Deutschland twittern sollte. Das findet meine Gartenschnecke auch. Und schon ist Fußball nur halb so langweilig.

Wer auch keine Ahnung hat, aber mitreden will, dem seien hier die gängigsten Fußballfloskeln wärmstens empfohlen.